21.04.2017

Johannesburg (AFP)

Mindestens 20 Tote bei Unfall mit Schulbus in Südafrika

Bei einem Unglück mit einem Schulbus in Südafrika sind mindestens 19 Kinder sowie der Fahrer ums Leben gekommen. Die Opfer erlitten demnach tödliche Verbrennungen, als der Bus nach der Kollision mit einem Lastwagen in Flammen aufging.
Foto: © 2017 AFP 20 Tote bei Unfall mit Schulbus in Südafrika
Bei einem Busunglück in Südafrika sind mindestens 19 Kinder und der Fahrer ums Leben gekommen. Die Opfer erlitten demnach tödliche Verbrennungen, als der Bus nach der Kollision mit einem Lastwagen in Flammen aufging.

Bei einem Unglück mit einem Schulbus in Südafrika sind mindestens 19 Kinder sowie der Fahrer ums Leben gekommen. Das sagte der Sprecher des Rettungsdienstes ER24, Russel Meiring, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Er hatte zuvor von 20 toten Kindern gesprochen. Die Opfer erlitten demnach tödliche Verbrennungen. Mehrere Kinder wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser in der Gegend gebracht.

Der Kleinbus stieß den Angaben zufolge mit einem Lastwagen auf einer Straße zwischen den Städten Bronkhorstspruit und Verena zusammen, etwa 70 Kilometer von der Hauptstadt Pretoria entfernt. Für viele Kinder wurde der Bus, der in Flammen aufging, zur tödlichen Falle. Mehrere Verletzte wurden von Augenzeugen aus dem Wrack gezogen. Als die Sanitäter am Unfallort eintrafen, hatte die Feuerwehr den Brand bereits gelöscht, wie Meiring sagte.

Ein Sprecher des Bildungsministeriums, Steve Mabona, sagte, einige der Leichen seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Die Ursache für die Kollision war zunächst nicht bekannt. Die in Südafrika omnipräsenten Minibusse sind häufig in Unfälle verwickelt. Trotz guter Straßen hat Südafrika viele Verkehrstote zu beklagen - wegen Raserei, rücksichtslosen Fahrens, schlecht gewarteter Fahrzeuge und nicht genutzter Sicherheitsgurte.

Kurz vor dem jüngsten Unglück hatte Verkehrsminister Joe Maswanganyi zu mehr Vorsicht auf den Straßen Südafrikas aufgerufen. Er tat dies aus Anlass der neuen Zahlen der Verkehrstoten am Osterwochenende. Diese stiegen um rund 50 Prozent auf 235 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Autor: Johannesburg (AFP)

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