17.02.2017

Berlin (AFP)

Stiftung Warentest: Internet im ICE funktioniert in der zweiten Klasse gut

Das kostenlose Internet in ICE-Zügen funktioniert nach Einschätzung der Stiftung Warentest in der zweiten Klasse auch mit gedrosseltem Übertragungstempo noch gut.
Foto: © 2017 AFP Seit Jahresbeginn kostenloses Wlan in der zweiten Klasse
Das kostenlose Internet in ICE-Zügen funktioniert nach Einschätzung der Stiftung Warentest in der zweiten Klasse auch mit gedrosseltem Übertragungstempo noch gut. Selbst Filme ließen sich "unter Umständen noch streamen", erklären die Tester.

Das kostenlose Internet in ICE-Zügen funktioniert nach Einschätzung der Stiftung Warentest in der zweiten Klasse auch mit gedrosseltem Übertragungstempo noch gut. Wer sein Datenvolumen von 200 Megabyte aufgebraucht habe, könne immer noch mit durchschnittlich rund 600 Kilobit pro Sekunde "problemlos surfen" und E-Mails checken, teilte die Stiftung Warentest am Freitag mit. Selbst Filme ließen sich bei diesem Tempo "unter Umständen noch streamen - wenn auch in niedriger Bildqualität".

Grundsätzlich schwanke das Surftempo in der zweiten Klasse aber "teilweise erheblich", erklärte die Stiftung Warentest. Durchschnittlich lag die gemessene, ungedrosselte Datenrate bei rund 1000 Kilobit pro Sekunde. Das sei "immerhin nahezu" die dreifache UMTS-Geschwindigkeit.

Die Tester hätten auf Fahrten zwischen Berlin und Frankfurt am Main oft auch Datenraten von bis zu rund 2,5 Megabit pro Sekunde gemessen, bei der sich "problemlos Filme in gehobener Bildqualität streamen" ließen. Im "Extremfall" sei aber gar keine Verbindung zustande gekommen. Gründe für die Schwankungen seien, dass sich die Fahrgäste die zur Verfügung stehenden Datenraten quasi teilen müssten und die Mobilfunknetze entlang der ICE-Strecken unterschiedlich stark seien.

Die Stiftung Warentest bemängelte allerdings die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des schwedischen Dienstleisters Icomera für die Wlan-Nutzung im ICE. Diese wiesen "deutliche Mängel und unwirksame Klauseln" auf.

So behalte sich Icomera beispielsweise vor, in der zweiten Klasse Gebühren zu erheben; die Deutsche Bahn verspreche hingegen kostenloses Wlan. Diese Klausel bezieht sich einem Bahn-Sprecher zufolge aber nur auf die geplante Option für hohe Übertragungsraten nach dem Aufbrauchen des kostenlosen Datenvolumens.

Autor: Berlin (AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Bundestagswahl 2017 Straubing2

293 Wahlbezirken sind ausgezählt

Bundestagswahl 2017: Das sind die Ergebnisse im Wahlkreis Straubing

Hier ist das Endergebnis der Bundestagswahl im Wahlkreis Straubing. mehr ...

Der frisch gewählte Bundestagsabgeordnete Peter Aumer, CSU

Wahl

Bundestagswahl in Regensburg: Die Wähler haben Jamaika mit starker AfD-Opposition gewählt

Die Wähler haben diesmal drei Kandidaten aus Regensburg nach Berlin geschickt – mit Peter Aumer, CSU, Ulrich Lechte, FDP und Stefan Schmidt, Grüne, haben sie faktisch Jamaika gewählt. Astrid Freudenstein indes verliert ihren Sitz. mehr ...

mehr Bilder ansehen
Bundestagswahl 2017

Wer hat wie viele Stimmen geholt?

Bundestagswahl 2017: So hat der Landkreis Mühldorf abgestimmt

Am Sonntag, 24. September 2017, haben die Wähler im Landkreis Mühldorf so abgestimmt: mehr ...

Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht

Justiz

Streit um Geruch in Bäckerei: Landratsamt vor Gericht blamiert

Der Streit um eine Bäckerei in Donaustauf landete vor dem Verwaltungsgericht. In einem Verfahren blamiert sich das Landratsamt: Die Beamten stempelten faktisch eine leere Baugenehmigung ab. mehr ...

Bundestagswahl 2017 Straubing

Präsentation im Landratsamt

Bundestagswahl 2017: Aktuelle Ergebnisse und O-Töne aus dem Wahlkreis Straubing

Aktuelle Ergebnisse und Stimmen zur Bundestagswahl im Wahlkreis 231 Straubing. mehr ...

Schloss aus Glas

Schloss aus Glas

Jeannette Walls ist ein heranwachsendes Mädchen, das von ihrem Vater auf Händen getragen wird. Er verspricht ihr, eines Tages ein Schloss aus Glas zu bauen. Doch die Träume sollen Jeannette nur davon ablenken, dass die Familie bitterarm ist und ständig umziehen muss. Ihre Mutter ist eine egozentrische Künstlerin. Als Jeannette älter wird, merkt sie auch, dass die Versprechungen des Vaters leer sind. Und dass er in Wirklichkeit Alkoholiker ist. mehr ...