07.03.2017 Mannheim

Ermittlungen

Tod von Pinguin 'Nummer 53': War hier ein Mensch oder ein Raubtier am Werk?

Humboldt-Pinguin
Foto: uh
Wie berichtet, war am Samstag, 11. Februar, aus dem Pinguingehege im Luisenpark in Mannheim ein junger Pinguin verschwunden. Der Körper des toten Tieres wurde am Donnerstag, 16. Februar, von einem Zeugen am Rande eines Parkplatzes in der Museumstraße ohne Kopf aufgefunden.

Der Tierkörper wurde zu einer weiteren eingehenden Untersuchung dem Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Karlsruhe zugeführt. Die Untersuchungen sind mittlerweile abgeschlossen. Diese ergaben, dass der Pinguin mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ein Raubtier getötet wurde. Jedoch lässt sich nicht mit letzter Sicherheit ausschließen, dass das Tier auch durch Menschenhand zu Tode gekommen sein könnte.

 

Unklar bleibt weiterhin, auf welche Weise der Pinguin aus dem Gehege verschwunden war. Verwertbare Spuren, die konkret Aufschluss hierüber geben könnten, wurden im Gehege und im Umfeld nicht festgestellt. Es lässt sich nach wie vor weder ein Diebstahl des Pinguins ausschließen, noch, dass er bereits im Gehege einem Wildtier zum Opfer gefallen war.

 

Die polizeilichen Ermittlungen sind mittlerweile abgeschlossen. Durch die Polizei wurde der Staatsanwaltschaft Mannheim Anzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts des Diebstahls, der Sachbeschädigung sowie Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vorgelegt.

 

Weitere Infos:

Im Mannheimer Zoo geklaut: Pinguin "Nummer 53'"ist tot 

Autor: pm / uh

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