21.04.2017

Köln (AFP)

Union liegt im "Deutschlandtrend" klar vor der SPD

Die Union kann den Abstand zur SPD im neuen "Deutschlandtrend" wieder vergrößern. Demnach kommen CDU und CSU auf Prozent, die Sozialdemokraten erreichen nur noch 30 Prozent. Verluste müssen AfD und Grüne verkraften.
Foto: © 2017 AFP Union setzt sich in "Deutschlandtrend" von SPD ab
Die Union kann den Abstand zur SPD im neuen "Deutschlandtrend" wieder vergrößern. Demnach kommen CDU und CSU auf Prozent, die Sozialdemokraten erreichen nur noch 30 Prozent. Verluste müssen AfD und Grüne verkraften.

Die Union liegt in einer neuen Umfrage deutlich vor der SPD. CDU/CSU gewinnen in dem am Freitag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" im Vergleich zur vergangenen Woche einen Prozentpunkt auf 35 Prozent zu. Die SPD verliert einen Punkt und kommt nur noch auf 30 Prozent. Drittstärkste Kraft wäre mit zehn Prozent die AfD, die aber ebenfalls einen Punkt verliert.

Jeder zweite Befragte (50 Prozent) geht davon aus, dass die AfD durch den Verzicht von Frauke Petry auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl im September eher geschwächt wird. Dass die Partei eher gestärkt wird, meinen dagegen 17 Prozent der Bürger. Allerdings hat ein Drittel (33 Prozent) der Befragten in dieser Frage noch keine Meinung.

Die Linkspartei legt im ARD-"Deutschlandtrend" um einen Punkt auf acht Prozent zu, während die Grünen um einen Punkt auf sieben Prozent absacken. Die FDP verharrt bei sechs Prozent.

Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am Dienstag und Mittwoch 934 Menschen. Zur Entscheidung Petrys wurden am Mittwoch 465 Menschen befragt. Die Fehlertoleranz liegt zwischen 1,4 und 3,1 Prozentpunkten.

Eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen spricht sich in der Umfrage gegen die doppelte Staatsbürgerschaft aus, dafür ist etwa ein Drittel (35 Prozent). Fast zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) vertreten die Auffassung, dass sich die Bundesregierung nach dem Verfassungsreferendum in der Türkei für ein Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit dem Land einsetzen sollte. Dagegen sind 28 Prozent der Befragten.

cax/jdö/jvo

Autor: Köln (AFP)

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