17.03.2017 Coburg

Ermittlungen

Waffenkauf im Darknet gestoppt – Polizei nimmt 43-jährigen Coburger fest

Ermittlungen des Kommissariat Cybercrime der Kripo Coburg führten zur Sicherstellung mehrerer Waffen und verbotener Gegenstände. Der Tatverdächtige bestellte im so genannten Darknet eine scharfe Schusswaffe samt Zubehör.
Foto: Polizei
Ermittlungen des Kommissariat Cybercrime der Kripo Coburg führten zur Sicherstellung mehrerer Waffen und verbotener Gegenstände. Der Tatverdächtige bestellte im so genannten Darknet eine scharfe Schusswaffe samt Zubehör.

Ein Hinweis des Bundeskriminalamtes Wiesbaden führte zu einem Ermittlungsverfahren gegen einen 43-jährigen Coburgers wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Er hatte den Erkenntnissen zu Folge eine scharfe Waffe nebst Schalldämpfer und Munition in einem Forum des so genannten Darknets bestellt und auch bereits eine Anzahlung in Höhe von 1.000 Euro geleistet. Anstatt eines Paketes erschien jedoch am Montagmorgen ein Spezialeinsatzkommando und nahm den Mann in seiner völlig verwahrlosten Wohnung fest.

 

Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft Coburg beantragten Durchsuchung stellten die Ermittler zahlreiche Gas- und Luftdruckwaffen, verbotene Hieb- und Stoßwaffen sowie Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro sicher.

 

Der Beschuldigte gestand schließlich ein, mehrfach Versuche im Darknet unternommen zu haben, scharfe Schusswaffen der Marken Ruger, Glock und Beretta zu kaufen.

 

Die Ermittlungen und die Einordnung der sichergestellten Gegenstände dauern noch an.

Autor: pm / uh

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