13.08.2017

Bedminster (AFP)

Weißes Haus um Klarstellung von Trumps Äußerungen zu Charlottesville bemüht

Nach der halbherzigen Antwort von US-Präsident Trump auf die rechtsextreme Gewalt in Charlottesville bemüht sich das Weiße Haus, die Wogen zu glätten. Trump habe selbstverständlich auch den Ku Klux Klan verurteilt, hieß es in Washington.
Foto: © 2017 AFP Rechtsextremer Anschlag in Charlottesville
Nach der halbherzigen Antwort von US-Präsident Trump auf die rechtsextreme Gewalt in Charlottesville bemüht sich das Weiße Haus, die Wogen zu glätten. Trump habe selbstverständlich auch den Ku Klux Klan verurteilt, hieß es in Washington.

Nach der Kritik an US-Präsident Donald Trump, die rechtsextreme Gewalt in Charlottesville nicht klar genug verurteilt zu haben, hat sich das Weiße Haus am Sonntag um eine Klarstellung bemüht. "Der Präsident hat gestern in seiner Erklärung sehr klar betont, dass er alle Formen der Gewalt, des Fanatismus und Hasses verurteilt", hieß es in Washington. Dies gelte "natürlich auch für Neonazis, den Ku Klux Klan und alle extremistischen Gruppen".

Zahlreiche Republikaner und Demokraten hatten den US-Präsidenten zuvor kritisiert, klare Schuldzuweisungen nach der Gewalt bei dem Aufmarsch der Rechtsextremisten im Bundesstaat Virginia vermieden zu haben. Stattdessen hatte Trump die "Gewalt auf vielen Seiten" verurteilt und damit die Rechtsextremen auf eine Stufe mit den antirassistischen Gegendemonstranten gestellt.

Die Tochter und Beraterin des Präsidenten, Ivanka Trump, setzte sich am Sonntag von ihrem Vater ab und kritisierte explizit den Aufmarsch der Rechtsextremen.

Der Aufmarsch des Ku Klux Klans und der sogenannten Alt-Right-Bewegung in der Universitätsstadt Charlottesville im Bundesstaat Virginia endete für eine 32-jährige Frau tödlich, als ein 20-Jähriger sein Auto offenbar absichtlich in die Menge der Gegendemonstranten steuerte. Durch die Gewalt zwischen Anhängern der rechten Gruppen mit ihren Gegnern wurden zudem nach Krankenhaus-Angaben 19 Menschen verletzt.

Autor: Bedminster (AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Gefesselt, Seil, Hinrichtung

Zur Schau gestellt

Brutaler Vergewaltiger im Jemen öffentlich hingerichtet

Im Jemen wurde ein Mann, der ein vierjähriges Mädchen vergewaltigte und im Anschluss ermordete, nun öffentlich hingerichtet. mehr ...

Volksfestpolizei 2017

Der Volksfest-Polizeibericht vom Freitag

Neunjähriger Bub ging bei der Lampionfahrt verloren

Körperverletzungen, Rangeleien, Platzverweise und Festnahmen. Auch am Donnerstag wurde der Polizei auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest nicht langweilig. mehr ...

Der schwarze Dacia wurde beim Unfall stark beschädigt.

Verletzte Fahrerin muss ins Krankenhaus, Auto hat Totalschaden

Stoppschild übersehen – schon hat's gekracht!

Zu einem heftigen Unfall ist es am Donnerstag gegen 17 Uhr bei Johannesbrunn gekommen, als eine Auto-Fahrerin einen anderen Wagen übersehen hatte. mehr ...

mehr Bilder ansehen
Polizeiauto Blaulicht

Die Landshuter Beamten wissen sich einfach zu helfen

Polizist leiht sich Radl und schnappt den Täter!

So schnell muss man erst einmal reagieren: Ein Polizist schnappte sich das Fahrrad eines Geschädigten, um den Täter zu verfolgen. Nach wenigen hundert Metern war die Flucht dann auch beendet. mehr ...

Vermisster Bernd E.

Vermisst

Auf dem Weg nach Dresden verschwunden – Spur führt auch nach Regensburg

Die Polizei fahndete derzeit nach dem vermissten Bernd E., der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden angekommen ist. mehr ...

Happy Family 3D

Happy Family 3D

Die Wünschmanns stecken in Schwierigkeiten: Emmas Buchhandlung steht am Abgrund, ihr Mann Frank ist überarbeitet, ihre beiden Kinder kämpfen mit Pubertät und Mobbing. Als wäre das nicht schon genug, wird die Familie von Hexe Baba Yaga in Monster verwandelt! Nun müssen sie als Vampirin, Frankenstein, Mumie und Werwolf die Magierin jagen, um den Fluch aufzuheben. Unterwegs begegnen sie echten Monstern, die die Wünschmanns zum Fressen gern haben. mehr ...