17.03.2017, 16:50 Uhr

Landkreisderby avanciert wieder zum absoluten Spit

(Foto:Schmid)(Foto:Schmid)

SV Wacker Burghausen erwartet eine volle Hütte gegen den TV Altötting.

BURGHAUSEN Geredet und gemunkelt wird in der Region schon seit Tagen über das Handball-Lokalderby zwischen dem Tabellenzweiten der Bezirksoberliga Altbayern SV Wacker Burghausen und dem aktuellen Tabellenvierten TV Altötting. Am Samstag um 17 Uhr ist es nun soweit, wenn die beiden Lokalrivalen in der Sportparkhalle an der Liebigstraße die Klingen kreuzen. Es ist ein erneutes Spitzenspiel zwischen den Herzogstädter um Trainer Oliver Nagel und Co-Trainer Helmut und den Wallfahrtsstädtern um ihren Spielertrainer Markus Böhner, dass es in dieser Form noch nie gegeben hat und sicherlich wieder Geschichte schreiben wird. Während der TVA bislang die beste Saison in seiner Vereinsgeschichte absolviert, behauptet sich Wacker trotz großer Verletzungsprobleme weiter im ersten Tabellendrittel. Eine Situation, mit der wohl kaum jemand für das Rückspiel gerechnet hatte. Seit acht Spielen ist der SVW bereits ungeschlagen, während Altötting am vergangenen Sonntag die erste Niederlage in der Rückrunde nach fünf Siegen in Folge bei der mit Bayernligaspielern verstärkten TG Landshut II hinnehmen musste. Am Samstag werden die Karten nun neu gemischt, denn einen Favoriten gibt es zwischen den beiden Landkreisrivalen nämlich nicht. „Wir müssen am Samstag hochkonzentriert zu Werke gehen und jede sich bietende Tormöglichkeit deutlich besser nutzen als in den vergangenen Begegnungen.“, so Trainer Oliver Nagel, der wieder ein sehr emotionales und hochspannendes Duell erwartet. Vor allem das Wacker-Kollektiv sowie die mannschaftliche Geschlossenheit werden dabei für den amtierenden Altbayerischen Vizemeister gegen den TVA, der sich unbedingt für die knappe 21:22-Heimniederlage im November revanchieren will, von entscheidender Bedeutung sein. Während Altötting wohl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen wird, steht bei Burghausen in der Kaderplanung noch überhaupt nichts fest. „Aufgrund unserer anhaltenden Verletzungsproblematik, welche sich auch gehörig auf die Trainingsbeteiligung niederschlägt, wird sich die Aufstellung erst kurz vor Spielbeginn entscheiden.“, sagte Co-Trainer Helmut Aigner. Gelingt ein erneuter Erfolg über die Wallfahrtsstädter, könnte Wacker den zweiten Tabellenplatz hinter dem Spitzenreiter TSV Mainburg weiter festigen. Dabei zählt die gesamte Mannschaft auf seine große Anhängerschaft mit den Wackerfans. Da bereits in Social-Media-Kreisen mit einem regen Zuschauerinteresse zu rechnen ist, bitten die Wacker-Verantwortlichen sich rechtzeitig vor Spielbeginn in der Halle einzufinden um Verzögerungen im Eingangsbereich zu vermeiden. Für alles Gästefans ist dabei die hintere Tribüne in der Sportparkhalle reserviert. LAN


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