14.03.2017, 15:21 Uhr

Befragung läuft Psychisch kranker Mann droht in Sparkasse mit angeblicher Bombe in seinem Rollstuhl

Foto: BRK/LeitnerFoto: BRK/Leitner

Der Täter ist bereits in Polizeigewahrsam und wird befragt.

BAYERISCH GMAIN +++UPDATE+++ 15.52 Uhr

Soeben wurde Entwarnung gegeben, an dem genannten Rollstuhl befinden sich keinerlei Sprengmittel - so die Feststellung unserer Experten der Technischen Sondergruppe des BLKA. Der geräumte Bereich wird soeben wieder frei gegeben, die Bewohner können zurückkehren.

+++UPDATE+++ 15.45 Uhr

Die Räumung des Bereiches – etwa 300 Meter Umkreis – ist abgeschlossen, mit einem Roborter wurde der Rollstuhl untersucht und bisher keine Auffälligkeiten festgestellt. Nun wird eine entsprechend geschütze Person der Technischen Sondergruppe an den Rollstuhl herantreten und weitere Untersuchungen vornehmen.

Seit Dienstagvormittag um 10 Uhr hält ein ortsansässiger, offenbar psychisch kranker Mann Polizei, Rotes Kreuz und Feuerwehr in Atem, der in der Bayerisch Gmainer Bankfiliale eine fünfstellige Geldsumme gefordert und eine Bombendrohung ausgesprochen hatte. Der unmittelbare Bereich um das Gebäude, darunter auch die Grundschule, wurden abgesperrt und evakuiert; nun klärt die Polizei mit Spezialisten der Technischen Sondergruppe (TSG) ab, ob wie behauptet tatsächlich in seinem Rollstuhl in der Bank eine Bombe verbaut ist – dazu fährt ein Roboter in die Bank. Der Täter ist bereits in Polizeigewahrsam und wird befragt.

Das Rote Kreuz ist aktuell mit rund 40 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen an zwei Bereitstellungsräumen südöstlich und nordwestlich der Bank vor Ort, um den Einsatz abzusichern und eventuell nicht mobile Betroffene zu evakuieren, darunter die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften aus dem gesamten Landkreis und die Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe. Die Sanitäter richteten in der Kirche eine Betreuungsstelle für evakuierte Anwohner ein und mussten einen liegenden Anwohner ins Krankenhaus transportieren. Die Freiwillige Feuerwehr leitet den Durchgangsverkehr auf der gesperrten B20 über das Leopolstal um.


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