16.03.2017, 09:07 Uhr

500 Jahre Salzbergwerk Berchtesgaden: Vortrag „Salz und Wald“ mit Musik unter Tage

Foto: Salzbergwerk BerchtesgadenFoto: Salzbergwerk Berchtesgaden

Das Salzbergwerk Berchtesgaden stellt Salz und Wald in den Mittelpunk des zweiten Themenabends.

BERCHTESGADEN Am 22. März um 18.30 Uhr gibt es einen historischen Abriss über die Bedeutung des Holzes für die Salzgewinnung in der vorindustriellen Zeit. Technisch und logistisch war es eine Herausforderung, aus unwegsamen Gebirgswäldern die ungeheuren Holzmengen zum Bergwerk und zu den Salinen zu bringen.

Die vielen Verbindungen des Salzes mit den Wäldern südlich des Inns, die damaligen Salinenwälder, veranschaulichen Wolfgang Lochner und Dr. Alfred Kotter in einem spannenden Vortrag im Salzheilstollen des Bergwerks. Kotter, Direktor des Rottmayr-Gymnasiums in Laufen, schrieb seine Doktorarbeit über Wald und Salz, Lochner ist Leiter der Stabsstelle Markscheiderei und Geologie des Salzbergwerks Berchtesgaden. „Nahezu für jeden Produktionsschritt war Holz als Bau- oder Brennstoff nötig“, erläutert Kotter. Und weiter führt er aus, dass dabei auch der Wald zum Druckmittel im Spiel der mächtigen Bischöfe und Fürsten wurde. Musikalisch begleitet werden die Beiden mit stimmungsvoller Klarinettenmusik der Bergwerksmitarbeiter Rupert Kurz, Robert Moderegger und Martin Brandner sowie Josef Stocker, Schlitten- und Rechenmacher aus Marktschellenberg.

Für die Themenabende sind Karten zum Preis von € 30,00 an der Kasse des Salzbergwerks Berchtesgaden und in der Alten Saline in Bad Reichenhall erhältlich. Darin beinhaltet eine bergmännische Begrüßung mit Brot, Salz und Schnaps, eine Führung durchs Besucherbergwerk, der Vortrag im Salzheilstollen unter Tage, Musik, Erinnerungsgeschenk und Foto.

Beginn jeweils 18.30 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr.

Weiter geht es mit der Veranstaltungsreihe am 21.Juli 2017 mit dem Thema „500 Jahre Salzbergbau“.


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