28.02.2017, 12:11 Uhr

Infizierte Wildvögel entdeckt Geflügelpest jetzt auch im Raum Dingolfing

Foto: StaudingerFoto: Staudinger

Die Geflügelpest hat nun auch den Landkreis Dingolfing-Landau erreicht!

DINGOLFING Nachdem Mitte Februar in einem Betrieb in Geiselhöring (Lkr. Straubing-Bogen) die Geflügelpest nachgewiesen wurde, gibt es nun auch Im Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau die ersten beiden bestätigten Fälle: Bei den im Stauseegebiet Dingolfing tot aufgefundenen Wildvögeln (Tafelente und Graugans) konnte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald die hochpathogene Form des Virus H5N8 nachweisen.

Derzeit werden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim noch weitere tot aufgefundene Wildvögel auf Aviäre Influenzaviren des Subtyps H5 untersucht. Dies meldet das Landratsamt Dingolfing-Landau.

Das Landratsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger, verendetes Wassergeflügel (Wildenten, Wildgänse, Schwäne usw.) sowie größere Wildvögel (Möwen, Reiher etc.) dem Veterinäramt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden. Tote Tiere sollten auf keinen Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden. Zur Verhinderung einer Erregerverschleppung sollen Hunde in den Stauseegebieten der Isar und an größeren Wildvogelsammelplätzen nicht frei herumlaufen.


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