24.08.2017, 15:02 Uhr

Hoher Besuch in Dingolfing Bildungsministerin Johanna Wanka zu Gast am TZ PULS

V. links: Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, stellvertretender Leiter des TZ PULS Prof. Dr. Sven Roeren, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka Foto: pm (Foto:Schmid)V. links: Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, stellvertretender Leiter des TZ PULS Prof. Dr. Sven Roeren, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka Foto: pm (Foto:Schmid)

Die Bundestministerin fand lobende Worte für die Muster- und Lernfabrik.

DINGOLFING Am Dienstag besuchte Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, das Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) der Hochschule Landshut in Dingolfing. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel und Prof. Dr. Sven Roeren, der stellvertretende Leiter des Technologiezentrums, stellten ihr unter anderem das Herzstück TZ PULS vor: die Muster- und Lernfabrik.

Ein Gesprächsthema war die stark wachsende Hochschullandschaft in Deutschland – und die vielen enorm spezialisierten Studiengänge, die dabei entstanden sind. Ministerin Wanka sieht diese Entwicklung kritisch und lobte daher den Ansatz der Hochschule Landshut, die interdisziplinäres Lernen fördert. Auch in Sachen Promotionsrecht sieht Wanka noch viel Arbeit: „Promotionen an Hochschulen sind im Moment kein Regelfall. Es muss aber der Regelfall werden“, so Wanka. Für Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen sei es derzeit schwierig, zur Promotion zugelassen zu werden. An der Hochschule Landshut werden derzeit 32 Promotionsstudierende in Zusammenarbeit mit Universitäten oder Unternehmen betreut.


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