11.03.2017, 18:41 Uhr

Die Freien Wähler wollen für eine bessere Politik in Deutschland sorgen Aiwanger ist Spitzenkandidat für die Bundestagswahl

Hubert Aiwanger Foto: FWHubert Aiwanger Foto: FW

Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, ist am Samstag zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl nominiert worden.

REGENSBURG/ROTTENBURG Die Freien Wähler haben am Samstag in Regensburg ihren Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger zum Spitzenkandidaten der bayerischen Liste für die Bundestagswahl nominiert. Aiwanger erhielt mit 140 von 141 abgegebenen gültigen Stimmen knapp 100 Prozent Zustimmung. "Die Freien Wähler sind die Bürger- und Heimatpartei, die dringend nötig ist, damit in Deutschland eine bessere Politik gemacht wird! Merkel und Schulz sind die zwei Seiten der selben Medaille!", so Aiwanger in seiner kämpferischen Rede.

Er kritisierte die Blockadepolitik von Grünen und Linken, welche verhindern würden, dass Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsländer eingestuft werden. Auch der CSU warf Aiwanger vor, "die Interessen Bayerns in Berlin zu verraten, wenn sie sich für eine Abgabe der Autobahnen an eine Betreibergesellschaft einsetzen. Auch allen Griechenland-Rettungsschirmen hat die CSU zugestimmt und ist damit nicht besser als rot-grün".

Inhaltlich sehen sich die Freien Wähler als moderne, liberal-wertkonservative Partei der Mitte mit starkem kommunalen Fundament. Familien, Mittelstand und bäuerliche Landwirtschaft müssten mehr politische Unterstützung erfahren, Europa müsse regionaler und nicht so zentralistisch regiert werden, so die Freien Wähler in ihrem Programm.


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