14.03.2017, 12:07 Uhr

Die Sache mit dem Glück und so

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Gedanken zum „Tags des Glücks“ am 20. März

Was ist eigentlich Glück? Universell kann diese Frage ganz sicher nicht beantwortet werden, also fange ich – anlässlich des „Tags des Glücks“ am 20. März – einfach mal ganz klein bei mir an.

Für mich ist Glück zum Beispiel der Biss in eine frische Semmel an einem sonnigen Samstag; oder ein entspanntes Treffen mit guten Freunden; auch das Beisammensein mit möglichst vielen Lieben aus der Familie ist echtes Glück für mich; oder an einem lauen Tag vor einem Eiscafé entspannt in einer Zeitschrift zu blättern. Pures Glück ist es für mich auch, jemandem eine Freude machen zu können. Ein nach gefühlt 15 Stunden endlich endender Redaktionsschluss-Montag birgt ebenfalls echte Glücksgefühle. Und dann gibt es da noch das (seltenere) große Glück. Eine lange Jahre herbei gesehnte Urlaubsreise gehört in diese Kategorie. Oder ganz schlicht und dennoch umso wahrer: das große Glück, in Deutschland zu leben! Es gibt Länder, in denen es wärmer ist – aber das sind oft auch die, in denen alles andere weniger gut ist, weil sie etwa keine Krankenversicherung haben oder kaum Arbeit.

Ich bin zum Beispiel Passauerin und Bayerin (Bayern ist im Bundesvergleich auch noch das sicherste Bundesland!) mit Leib und Seele! Irgendwie ist die Welt bei uns ja doch noch in Ordnung. Unsere Kinder gehen ganz selbstverständlich (wenn auch oft eher ungern) in die Schule – und zwar nicht kilometerweit, denn wenn sie zu weit weg wohnen von der Lehranstalt, fährt sie ein Bus dorthin. Wenn wir Durst haben, drehen wir den Wasserhahn auf oder holen uns etwas aus den prall gefüllten Supermärkten, wo wir dann auch gleich noch alles für den reich gedeckten Esstisch in den Einkaufswagen laden.

Ja, das ist echt Glück!

Jürgen Höller, Europas führender Erfolgs- und Motivations-Experte, kennt das Geheimnis dieser Menschen: „Glücklich sein kann jeder erlernen, da sich unsere Gedanken steuern und beherrschen lassen. Es geht darum, sich nicht selbst zu bemitleiden und immer nach vorne zu blicken.“ Und er gibt auch gleich noch gute Tipps, wie man sich glücklich denkt. Etwa: Jeder Tag ist ein neuer Anfang (und er beginnt in der Regel mit einem Frühstück – sehr hilfreich in meinem Fall! – und wenn man beim Frühstücken dank der neu angeschafften Vorhänge nicht von der Sonne geblendet wird, zaubert mir das auch gleich ein Lächeln auf die Lippen).

Vergleiche machen dagegen meist unglücklich. Höller hierzu: „Ein schöneres Auto, ein größeres Haus, der bessere Job – Erfahrungen, nicht Dinge machen glücklich. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass ab einem bestimmten Einkommen die Glückskurve eines Menschen nicht mehr steigt.“

Bewegung ist übrigens ein Glücksfaktor. Aber mir geht‘s auch so recht gut!


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