20.03.2017, 17:46 Uhr

Wichtige Verkehrsprojekte Informationsaustausch: Freudenstein und Oßner treffen Vertreter der Autobahndirektion

Foto: Büro FreudensteinFoto: Büro Freudenstein

Der Bundestag will noch in diesem Jahr ein Gesetz auf den Weg bringen, das die Verwaltung der Autobahnen grundsätzlich verändern soll. Aus diesem Anlass trafen sich die Bundestagsabgeordneten Dr. Astrid Freudenstein und Florian Oßner bei der Autobahnmeisterei Pentling mit Vertretern der Autobahndirektion Süd.

REGENSBURG/BERLIN "Das Gesetz zur neuen Infrastrukturgesellschaft wird bayerische Handschrift tragen", bekräftigte der für die Unionsfraktion zuständige Berichterstatter Florian Oßner (CSU). Die Bundesregierung beabsichtigt noch vor der Sommerpause, die derzeitige Struktur der Autobahndirektionen in Deutschland zu reformieren.

"Wir haben in Deutschland zunehmend das Problem, dass kein Baurecht für wirklich wichtige Verkehrsprojekte mehr erwirkt wird“, so die Regensburger CSU-Abgeordnete Astrid Freudenstein. "Bayern bilde hier eine Ausnahme – wegen der guten Verwaltungsstruktur fließt regelmäßig mehr Geld für den Straßenbau zu uns in den Süden. Mit der Reform wollen wir erreichen, dass auch in den anderen Bundesländern wieder große Bauprojekte verwirklicht werden können."

Der Präsident der Autobahndirektion Südbayern, Prof. Dr. Wolfgang Wüst, erläuterte die gute Zusammenarbeit der Autobahndirektionen in Bayern, die sich auch positiv auf den Zustand der Straßen und der Dienststellen auswirke. "Allein die Autobahndirektion Südbayern hat im vergangenen Jahr 600 Millionen Euro für Straßen und Unterhalt ausgegeben." In Zusammenhang mit der geplanten Reform gab Wüst den beiden Bundestagsabgeordneten viele Punkte mit auf den Weg, die für die Mitarbeiter an den einzelnen Dienststellen äußerst wichtig sind: die Sorge um die künftige Ausrichtung des Arbeitsplatzes, mögliche Versetzungen oder etwa die Situation der Mitarbeiter, die älter als 50 Jahre alt sind.

"Die Arbeit der Autobahndirektionen in Bayern ist absolut vorbildlich. Das wird auch in Berlin so gesehen. Deswegen wird der Gesetzentwurf auch das berücksichtigen, was hier gut läuft", so der Landshuter Abgeordnete Oßner. Die Anregungen aus dem Gespräch werden die beiden Abgeordneten mitnehmen und in den weiteren Prozess einbringen. „Der Austausch mit den Autobahndirektionen ist für uns in der Politik sehr wichtig", betonte Oßner. "Die Effizienz der bayerischen Straßenbauverwaltung muss bei der Reform der Maßstab sein." Er lobte in diesem Zusammenhang auch seine Kollegin Freudenstein für ihre Anstrengungen hinsichtlich der Verbesserung der A3 rund um Regensburg. "Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass Entscheidungskompetenzen vor Ort bleiben. Dies garantiert uns auch künftig eine zügige Umsetzung von Infrastrukturprojekten", so Oßner.


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