04.09.2017, 17:47 Uhr

Broschüre Landratsamt gibt werdenden Eltern wertvolle Tipps

Foto: Landratsamt Schwandorf (Foto:Schmid)Foto: Landratsamt Schwandorf (Foto:Schmid)

Der von der Koordinationsstelle frühe Kindheit (KoKi) geleitete Arbeitskreis Frühe Hilfen hat eine Broschüre mit Angeboten und Beratungsstellen für werdende Eltern und Eltern von Kindern bis drei Jahre erstellt.

LANDKREIS SCHWANDORF Ihnen wird damit in kompakter und übersichtlicher Form ein schneller Überblick über die vielfältige Angebotsstruktur gegeben. Auch Fachleute werden informiert, um Eltern entsprechend weitervermitteln zu können. Die Anliegen von werdenden Eltern sind vielfältig. Sie erhoffen sich Hilfe bei verschiedenen Antragstellungen, Informationen über finanzielle Hilfen, Unterstützung bei der Suche nach der passenden Hebamme oder Geburtsklinik bis hin zu Tipps bei Fragen zur Entwicklung, zum Schlafverhalten, bei Schreiphasen oder zur Ernährung und Pflege, um nur einige herauszugreifen. Frühe Hilfen stellen ein Unterstützungsangebot dar, welches frühzeitig und unbürokratisch in Anspruch genommen werden kann und dazu beitragen soll, die elterlichen Kompetenzen und Entwicklungsbedingungen für Kinder in dieser wichtigen ersten Lebensphase zu verbessern. Auch bei Überlastung, Unsicherheiten oder auftretenden Problemen kann schnell und flexibel Hilfe angeboten oder an die richtige Fachstelle vermittelt werden.

Kostenlose Beratung

Der Arbeitskreis setzt sich aktuell aus acht Fachstellen zusammen, die ihre Angebote und ihr Wissen für junge Familien einbringen. Sämtliche Beratungen sind kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. Neben den drei Schwangerenberatungsstellen von Caritas, Donum Vitae und Gesundheitsamt sind die Erziehungsberatungsstelle, die Frühförderstelle Schwandorf, die Geburtshilfe des St. Barbara Krankenhauses mit einer Ärztin und eine Hebamme sowie freiberufliche Hebammen und Kinderkrankenschwestern im Arbeitskreis vertreten.

Um allen werdenden Eltern im Landkreis die Broschüre zugänglich zu machen, ist zusätzlich zu der Verbreitung durch die beteiligten Fachstellen eine Verteilung über ansässige Frauenärzte, Kliniken und Hebammen beabsichtigt. Auch an Kinderärzte, Kinderkrippen, Kindergärten, die Gemeinden und Eltern-Kind-Gruppen werden die Broschüren derzeit verteilt. Seit kurzem wird jedes neugeborene Kind im Landkreis mit einem Willkommensschreiben begrüßt. Auch hier ist neben weiteren Informationen die Broschüre beigelegt. "Wir wünschen uns, dass allen Eltern eine Anlaufstelle für ihre Fragen und Bedürfnisse bekannt ist und es keine Hemmschwelle gibt, sich dorthin zu wenden" erklärt Andrea Binder von der KoKi.

Antwort auf alle Fragen

"Wichtig ist uns auch, dass Personen, die mit Eltern von kleinen Kindern in Kontakt sind, sei es beruflich oder ehrenamtlich, über die Einrichtungen und Beratungsangebote informiert sind, um zielgerichtet weitervermitteln zu können, wenn sie selber gerade keine Hilfestellung geben können", führt ihre Kollegin Carola Glötzl weiter aus. "Damit beginnt für uns Kinderschutz", sind sich alle Mitglieder des Arbeitskreises einig. Ansprechpartner sind Andrea Binder und Carola Glötzl von der Koordinationsstelle Frühe Kindheit (KoKi) im Landratsamt Schwandorf unter der Telefonnummer 09431/ 471483 oder -484.


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