14.09.2018, 11:18 Uhr

Naturvision Filmtage Schulklassen zum Filme schauen eingeladen

„Wo sind unsere Schmetterlinge hin?“ lautet einer der Filme, die beim NaturVision Schulprogramm gezeigt werden. (Foto: Rainer Simonis )„Wo sind unsere Schmetterlinge hin?“ lautet einer der Filme, die beim NaturVision Schulprogramm gezeigt werden. (Foto: Rainer Simonis )

Vier Beiträge werden im Rahmen der NaturVision Filmtagevom 15. bis 19. Oktober gezeigt.

NEUSCHÖNAU/ST. OSWALD/FREYUNG In den Genuss von vier tollen Filmen können Schulklassen im Rahmen der NaturVision Filmtage im Herbst kommen. Vom 15. bis 19. Oktober werden im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau, im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald und im Jagd Land Fluss Museum im Schloss Wolfstein in Freyung Filme für die Jahrgangsstufen eins bis acht gezeigt.

Der Beitrag „Der Böhmerwald – eine Wildnis mitten in Europa“ ist geeignet für Schüler ab der sechsten Klasse. Der 44-minütige Film der Regisseurin und Autorin Lisa Eder liefert ein bildgewaltiges Portrait des geheimnisvollen Landstriches und seiner Grenzbewohner, die seit dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt haben.

Die Jahrgangsstufen eins bis vier will der 25-minütige Film „Philipp und die kleinen Stiere“ ansprechen. Die Regisseurin Bernadette Hauke erzählt darin die Geschichte des kleinen Philipps, der auf einem hoch gelegenen Hof in Österreich lebt und wie sein Vater Bauer werden möchte. Besonders liebt er die kleinen Stiere, die jedoch alle im Alter von sechs Monaten verkauft werden. Daher träumt er davon, einmal nur einen einzigen Stier groß zu ziehen.

Mit dem Thema Insektensterben befasst sich der Film „Wo sind unsere Schmetterlinge hin?“ von Jan Haft. In dem 44-minütigen Film beantworten ein Lehrer aus Niederbayern und ein Biologe aus München die Frage, ob die bunten Falter nicht wie eh und je um den Sommerflieder im eigenen Garten tanzen, mit einem klaren nein. Die beiden können mittlerweile einen Rückgang der Tiere um 85 Prozent des gesamten Bestands beobachten.

Ebenso zum Nachdenken regt der Film „Ridoy – Kinderarbeit für Fußballschuhe“ von Regisseurin Irja von Bernstorff an, der für Kinder der fünften bis achten Klasse geeignet ist. In dem 25-minütigen Betrag geht es um den zwölfjährigen Ridoy, der seit seinem zehnten Lebensjahr unter äußerst gesundheitsschädigenden Bedingungen in einem Gerberviertel von Dhaka arbeitet. Eines Tages lernt er einen Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Sohay“ kennen, der ihn ermutigt, zur Schule zu gehen und sein Leben zu ändern.

Die Filmvorführungen, an die sich Expertengespräche oder Führungen anschließen, sind für Schulklassen kostenlos. Anmeldungen nimmt das Hans-Eisenmann-Haus (08558/96150), das Waldgeschichtliche Museum (08552/9748890) oder das Jagd Land Fluss Museum (08551/57109) entgegen. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober.


0 Kommentare