25.03.2020, 13:55 Uhr

Frühjahrsputz in Zeiten der Corona-Pandemie

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Die Corona-Pandemie fesselt derzeit viele Menschen an das eigene Heim. Die gewonnene Zeit zu Hause nutzen Verbraucherinnen und Verbraucher gerne für den Frühjahrsputz. Doch benötigen sie hierfür momentan andere Reinigungsmittel als vor der Krise?

Regensburg. Für eine hygienisch saubere Wohnung reichen laut Bundesinstitut für Risikobewertung in einem Haushalt ohne kranke Personen haushaltsübliche Reinigungsmittel aus. Desinfizierende Mittel sind nach wie vor nicht nötig, da diese bioziden Stoffe im Privathaushalt unter Umständen negative Effekte hervorrufen.

„Reinigen Sie aktuell regelmäßig Türklinken und häufig genutzte Gegenstände mit einer Lösung aus Spülmittel oder Allzweckreiniger und vergessen Sie auch das Handy nicht“, rät Stephanie Ertl, Umweltexpertin des Verbraucher-Service Bayern im KDFB e. V. (VSB). Genügt Ihnen das nicht, achten Sie bei desinfizierenden Reinigern auf die vorgegebene Dosierungsempfehlung. Lebt ein SARS-CoV-2-Infizierter mit im Haushalt, sprechen Sie mit dem zuständigen Gesundheitsamt über gegebenenfalls nötige Desinfizierungsmaßnahmen.

Um den Körper nicht unnötig zu belasten, ist es gerade jetzt wichtig, auf die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit der Reinigungsmittel zu achten. Zahlreiche Spezialreiniger enthalten Chemikalien, die für die Gesundheit und damit auch für die Umwelt bedenklich sind. Für eine gründliche Reinigung braucht es keine teuren Spezialprodukte. Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Allzweckreiniger, Handspülmittel, ein saurer Reiniger gegen Kalk - wie beispielsweise auf Basis von Zitronensäure - und Scheuermilch reichen für die hygienische Reinigung im Privathaushalt aus.

Weiterführende Informationen finden sich im VSB-Tipp „Frühjahrsputz in Zeiten der Corona-Pandemie“ unter www.verbraucherservice-bayern.de.


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