26.06.2020, 10:34 Uhr

Finale Fieberambulanz und Schwerpunktpraxis schließt

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Letzter Öffnungstag ist am heutigen Freitag, 26. Juni. Patienten mit Corona-Verdacht sollen nun wieder die Hausärzte aufsuchen.

Passau. Die Fieberambulanz sowie die Schwerpunktpraxis am Klinikum Passau schließen zum Wochenende. Beide Einrichtungen, die für die Versorgung von Corona-Verdachtsfällen eingerichtet wurden, haben am Freitag, 26. Juni, ein letztes Mal geöffnet. Die Patienten werden gebeten, sich dann nach telefonischer Voranmeldung wieder an ihre Hausärzte oder an den Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 zu wenden.

Die Fieberambulanz am Klinikum gab es seit Mitte März, sie lief zunächst unter Federführung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Klinikum. Ab 6. April betrieb die Gemeinschaftspraxis Drs. Spechter-Stadler-Sauer zusätzlich eine Schwerpunktpraxis für Corona-Verdachtsfälle in den Räumen der Fieberambulanz. Im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie war Dr. Achim Spechter von OB Jürgen Dupper zum Versorgungsarzt für das gesamte Stadtgebiet Passau bestimmt worden. Mit der Aufhebung des Katastrophenfalls für den gesamten Freistaat Bayern entfällt nun auch die Funktion des Versorgungsarztes.

Sowohl Fieberambulanz als auch Schwerpunktpraxis waren als unterstützendes Angebot für die Bevölkerung und die Hausärzte gedacht. Sie waren Anlaufstelle für Patienten mit Grippe-Symptomen, die auf eine Corona- oder Influenza-Infektion hindeuteten, jedoch nicht durch den Hausarzt oder den KV-Notdienst versorgt werden konnten. Die Fieber-Ambulanz war täglich geöffnet, im gesamten Zeitraum wurden dort rund 1800 Corona-Abstriche gemacht.


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