12.02.2019, 12:23 Uhr

Barmherzigkeit weiter schenken Bischof Dr. Voderholzer besuchte das Straubinger Klinikum

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (4.v.l.) auf Station 13 im Klinikum St. Elisabeth zusammen mit Dr. Tryphon Kisamba Mukwayakala, Klinikums-Seelsorger Hermann Berger, Frater Benedikt Hau, Klinikums-Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu, Frater Seraphim Schorer, Dr. Christoph Seidl, Seelsorger für Berufe im Gesundheitswesen, und Chefarzt Prof. Dr. Robert Obermaier. Der siebenjährige Vinzent Brunner hatte in der Messe den Bischofsstab gehalten. (Foto: Eisenmann)Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (4.v.l.) auf Station 13 im Klinikum St. Elisabeth zusammen mit Dr. Tryphon Kisamba Mukwayakala, Klinikums-Seelsorger Hermann Berger, Frater Benedikt Hau, Klinikums-Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu, Frater Seraphim Schorer, Dr. Christoph Seidl, Seelsorger für Berufe im Gesundheitswesen, und Chefarzt Prof. Dr. Robert Obermaier. Der siebenjährige Vinzent Brunner hatte in der Messe den Bischofsstab gehalten. (Foto: Eisenmann)

Eucharistiefeier und Patientenbesuche anlässlich des Welttags der Kranken am 11. Februar.

STRAUBING Seinen ersten offiziellen Besuch stattete Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Sonntag dem Klinikum St. Elisabeth ab. Bei der Eucharistiefeier in der gut gefüllten Klinikums-Kapelle dankte der Bischof den Mitarbeitern aller Berufsgruppen, die gemeinsam für die Patienten Sorge tragen. Nach dem Gottesdienst nahm sich der Bischof Zeit für sehr persönliche Begegnungen mit Kranken auf verschiedenen Stationen und für Gespräche mit Vertretern des Klinikums. Besonderer Anlass für seinen Besuch war der Welttag der Kranken, der jedes Jahr am 11. Februar gefeiert wird. Das aktuelle Motto: Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

Klinikums-Pfarrer Hermann Berger hieß den hohen Gast aus Regensburg in der Kapelle herzlich willkommen. Mit den Patienten auf den Zimmern sei man über den hausinternen Kirchenkanal verbunden. So würden die Kranken mit all ihren Anliegen in die Messe hineingenommen. Bischof Voderholzer feierte die Eucharistie in Konzelebration mit Hermann Berger, Dr. Christoph Seidl, Seelsorger für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen aus Regensburg, und Priester Dr. Tryphon Kisamba Mukwayakala aus dem Kongo, der am Klinikum St. Elisabeth als Arzt arbeitet. Die Orgel spielte Walter Lohmüller. Günther Neumann hielt die Lesung.

Er freue sich, bei seinem ersten offiziellen Besuch Mitarbeitern aus dem medizinischen, pflegerischen, seelsorgerischen und Verwaltungsbereich zu begegnen, sagte der Bischof. Insbesondere begrüßte er auch die Patienten, die im Klinikum Heilung und Genesung erhoffen.

Ganz im Sinne der Botschaft von Papst Franziskus zum Welttag der Kranken rief der Bischof die Gläubigen dazu auf, „das, was wir an Liebe und Barmherzigkeit als Geschenk empfangen haben, weiter zu schenken“. Jeder Mensch sei eingeladen, seine Fähigkeiten in die Gemeinschaft einzubringen und zwar auf eine Art und Weise, dass es bei den Menschen ankommt.

Den Barmherzigen Brüdern dankte der Bischof, dass sie am Klinikum St. Elisabeth für wirtschaftliche Sicherheit sorgen. Den Ärzten dankte er, viele Behandlungsmethoden zum Wohl der Patienten einzusetzen. Die medizinischen und pharmazeutischen Möglichkeiten seien ein großer Segen. Den Pflegekräften dankte der Bischof für ihren Dienst am Krankenbett: „Sie geben den Patienten das Gefühl, nicht alleine zu sein.“ Auch bei den Menschen, die in der Seelsorge tätig sind, bedankte sich der Bischof für ihr Wirken. In gemeinsamer Verantwortung vor Gott erfüllten sie alle den Auftrag, Jesu Barmherzigkeit in Worten und Taten weiter zu schenken.

Nach der Messe teilte der Bischof die Heilige Kommunion an Patienten der Palliativstation, der Intensivstation und der chirurgischen Station 13 aus und erlebte dort sehr herzliche Begegnungen. Neben Klinikums-Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu freuten sich auch Provinzial Frater Benedikt Hau sowie Frater Seraphim Schorer von den Barmherzigen Brüdern über den Besuch des Bischofs. Ein Austausch mit Geschäftsführung, Ordensleitung, Pflegedirektion sowie Gruppen des Klinikums war ein weiterer Programmpunkt.


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