11.07.2019, 10:39 Uhr

Smartphone-App Moderne Technik trifft auf historische Kultur

Bis 30. August werden Kulturgüter aus dem Bayerisch-Böhmischen Grenzraum als 3D-Modelle im Landratsamt Deggendorf ausgestellt. (Foto: pm/THD)Bis 30. August werden Kulturgüter aus dem Bayerisch-Böhmischen Grenzraum als 3D-Modelle im Landratsamt Deggendorf ausgestellt. (Foto: pm/THD)

Wanderausstellung über 3D-Modelle von historischen Kulturgütern eröffnet.

DEGGENDORF Der Bayerisch-Böhmische Grenzraum ist mit seinen weiten Naturflächen und den historischen Kulturstätten und Baudenkmälern eine reizvolle Region für das Projekt „Peregrinus Silva Bohemica“. In dem Projekt geht es darum, diese Kulturgüter zu bewahren und in der modernen Zeit erlebbar zu machen. Dazu wird in dem Projekt, an dem der Technologie Campus Freyung der Technischen Hochschule Deggendorf beteiligt ist, bis Ende 2019 eine App für Smartphones entwickelt. Die App präsentiert digital neu aufbereitet und anschaulich unter anderem Wissenswertes zu den Denkmälern.

In Deggendorf können diese historischen Schätze derzeit aber auch real erlebt werden.

Bis zum 30. August 2019 werden im Landratsamt Deggendorf die gedruckten 3D-Modelle der Kulturgüter in einer Ausstellung präsentiert. Die Ausstellung zeigt, was heute technisch alles möglich ist, um historische Kultur zu bewahren und aufzuwerten. So präsentiert die Ausstellung Jahrhunderte alte Objekte als 3D-Modelle und sie zeigt, wie diese Modelle in die technischen Medien von heute eingebunden sind. „Das ist mehr als spannend und sollte man gesehen haben“, fasst die Projektleiterin vom Technologie Campus Freyung, Dr. Mariann Juha, die Bedeutung der Ausstellung zusammen.

Die Technische Hochschule Deggendorf am Standort Freyung hat in den letzten knapp drei Jahren zusammen mit der Westböhmischen Universität Pilsen und der gemeinnützigen Gesellschaft Uhlava an diesem Projekt gearbeitet. Neben der App als Reiseführer und einem Buch rundet die Ausstellung nun die erzielten Ergebnisse ab. Nach ihrem Gastauftritt in Deggendorf wird die Ausstellung im Grenzraum wandern, bevor sie dann im Herbst in der Bayerischen Repräsentanz in Prag ankommen wird. Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Ziel ETZ Freistaat Bayern –Tschechische Republik 2014 – 2020 (Interreg V)).


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