22.01.2019, 21:54 Uhr

Geschichte Das Deutsche Medizinhistorische Museum in Ingolstadt bietet eine inklusive Führung an

Nierensteinzertrümmerer. Foto: DMMI (Foto: DMMI)Nierensteinzertrümmerer. Foto: DMMI (Foto: DMMI)

Am Donnerstag, 24. Januar, bietet das Deutsche Medizinhistorische Museum in Ingolstadt um 16 Uhr eine Führung für Gehörlose durch die Abteilung Medizintechnik an.

INGOLSTADT Der Schwerpunkt des Rundgangs mit Museumsdirektorin Marion Ruisinger liegt auf der Behandlung von Blasen- und Nierensteinen von der Antike bis heute. Dabei veranschaulicht sie die Verwendung der historischen Instrumente durch Abbildungen aus zeitgenössischen Lehrbüchern. Ronja Kunze übersetzt die Führung simultan in Gebärdensprache.

Die Dauerausstellung „Medizintechnik“ befindet sich in einem Nebengebäude am Ende des Arzneipflanzengartens. Sie zeigt u.a., mit welchem Erfindergeist seit der Antike Operationen und Gerätschaften entwickelt worden sind, um die Harnsteine in den Griff zu bekommen – und sie lässt den verzweifelten Mut ahnen, mit dem die Kranken sich in diese Behandlung begaben. Der Rundgang endet beim Glanzstück der Ausstellung, einer großen „Badewanne“ zum Zertrümmern von Nierensteinen. Die beeindruckende Anlage stammt aus dem Klinikum Großhadern, wo diese Behandlung erstmals durchgeführt wurde.

Die Führung dauert 60 Minuten und ist auf 20 Personen begrenzt, daher wird eine Anmeldung an der Museumskasse unter der Telefonnummer 0841/ 305-2860 oder per Mail an dmm-kasse@ingolstadt.de empfohlen. Bitte die Karten spätestens 15 Minuten vor Beginn der Führung abholen, sonst verfällt die Vormerkung!


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