16.09.2020, 08:41 Uhr

Köln (AFP) Bereitschaft zu Organspende in Deutschland zuletzt gestiegen

Eine Niere wird zur Transplantation vorbereitet.
Quelle: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU (Foto: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU)Eine Niere wird zur Transplantation vorbereitet. Quelle: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU (Foto: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU)

62 Prozent der Menschen entscheiden sich laut Umfrage dafür

In Deutschland sind einer aktuellen Umfrage zufolge mehr Bürger zu einer Organspende bereit. 62 Prozent hätten für sich eine persönliche Entscheidung für Organspenden getroffen, teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am Mittwoch in Köln unter Berufung auf eine repräsentative Befragung aus dem Frühjahr mit. Bei einer identischen Vorläuferumfrage aus den Jahren 2018 und 2019 seien es hingegen nur 56 Prozent gewesen.

Die Entscheidung für eine Organspende war demnach aber nicht in jeden Fall gleichbedeutend damit, dies auch schriftlich in einem Organspendeausweis zu fixieren. Der Anteil der Menschen, die dies taten, lag bei 44 Prozent. Auch das war indes eine Steigerung gegenüber 2018/2019. Damals hatte der Anteil noch bei 39 Prozent gelegen, wie die BZgA mitteilte. Insgesamt standen 82 Prozent der Befragten dem Thema Organspende laut Umfrage "positiv gegenüber".


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