25.06.2011, 08:21 Uhr

Feuerwehren im Einsatz Brand bei der Nitrochemie: Schaden geht in die Hunderttausende

In der Nacht von 24. auf 25. Juni brannten Fässer mit Nitrocellulose in einer Lagerhalle der Nitrochemie

ASCHAU AM INN Zu einem Brand kam es in der Nacht von 24. auf 25. Juni gegen 2.30 Uhr in Aschau im Werk Nitrochemie. Die Werksfeuerwehr Aschau, Feuerwehren Aschau und Waldkraiburg hatten den Brand rasch unter Kontrolle gebracht. Zur Sicherheit wegen der Chemikalien wurde der örtliche Leiter der Umweltgruppe hinzugezogen. Der ABC-Zug Waldkraiburg wurde für Umweltmessungen in der Umgebung angefordert. Gegen 2 Uhr wurde der Sicherheitsdienst des Unternehmens über einen Alarmgeber auf den Brand in der Lagerhalle aufmerksam. Aus bisher ungeklärter Ursache waren in der Halle Fässer mit Nitrocellulose in Brand geraten. Angehörigen der Werksfeuerwehr gelang es, mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren Aschau am Inn und Waldkraiburg, das Feuer, das sich auf den Inhalt der Lagerhalle beschränkte, unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Zeitgleich im Außenbereich durchgeführte Messungen über die Schadstoffbelastungen ergaben keine Grenzwertüberschreitungen. Nach den ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden an der verbrannten Nitrocellulose und dem Gebäude selbst in die Hunderttausende gehen. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Die Kriminalpolizeistation Mühldorf hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen.


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