21.05.2014, 20:30 Uhr

Evakuierung im Radius von 300 Meter Bombenalarm: In Mühldorf läuft die Evakuierung

Foto: PolizeiFoto: Polizei

Der Sprengmeister hat entschieden, dass am Mühldorfer Bahnhof im Radius von 300 Metern evakuiert werden muss

MÜHLDORF Der Shuttlebus steht schon bereit, um nach und nach ein paar hundert Menschen aus der Gefahrenzone von 300 Metern rund um die entdeckte Fliegerbombe am Bahnhof in Mühldorf zu befördern. Wer privat keine Ausweichunterkunft findet kann sich mit dem Bus in die Turnhallen der Berufsschule und des Gymnasiums bringen lassen, wo das Rote Kreuz die Versorgung der Evakuierten übernimmt.

Ursprünglich war man in Mühldorf von einem Radius von 150 Metren ausgegangen, da aber auch zwei Hochhäuser gefährdet sind erweiterte der Sprengmeister diese Sicherheitszone auf die genannten 300 Meter.

Um die Evakuierung der Bevölkerung durchführen zu können, wurden weitere Einsatzkräfte angefordert. Mittlerweile sind weit über 200 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und Rotem Kreuz vor Ort. Da bei der Evakuierung von Haus zu Haus und von Wohnung zu Wohnung gegangen werden muss und abschließend noch einmal genau kontrolliert wird, dürfte es ersten Schätzungen zufolge noch zwei bis drei Stunden dauern, bis alle Menschen in Sicherheit gebracht sind. Inzwischen kann der Sprengmeister schon mit ein paar gefahrlosen Vorarbeiten beginnen. Mit einer Entschärfung der Fliegerbombe wird gegen Mitternacht gerechnet.


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