25.02.2016, 10:04 Uhr

"Germany's next Topmodel" "Kein Kommentar zu Heidi Klum" – Shirin Kelly trauert der Topmodel-Show nicht nach

Foto: HamoFoto: Hamo

"Shirin, ich habe diese Woche leider kein Foto für Dich!", damit war in der dritten Sendung der aktuellen Topmodel-Staffel der Traum für Shirin Kelly als "Germany‘s next Topmodel" bereits ausgeträumt. Dass der Rausschmiss von Shirin jedoch nicht ganz sauber vonstatten ging, wurde bereits während der Sendung deutlich. Denn Shirin Kelly hatte ein Fotoshooting in Mailand für Tom Rebl ergattert – nur dass die Fernsehzuschauer das nicht sahen.

NEUTRAUBLING/LOS ANGELES ProSieben hatte das Shooting komplett rausgeschnitten. Kaum hatte Shirin das auf ihrer Facebook-Seite gepostet, entstand daraus ein regelrechter Shitstorm im Internet. In dem Online-Forum "GNTM Blog" wird diskutiert, „warum Shirin niemals hätte rausfliegen dürfen". Denn bisher galt die eiserne Regel: Wer einen Job ergattert, muss in der Woche nicht um seinen Verbleib bangen. "Nun könnte man nach Sichtung des Fernsehmaterials tatsächlich argumentieren, dass Shirin zu den schwächeren Kandidatinnen gehörte. Doch das Fernsehbild gibt eben nicht die Wahrheit wieder. Shirin wurde für ein großes Modelabel gebucht und wird im Lookbook der Marke Tom Rebl zu sehen sein", heißt es in dem Online-Blog. Und auch Shirin kann die Entscheidung von Heidi Klum, sie nach Hause zu schicken, immer noch nicht nachvollziehen.

"Kein Kommentar zu Heidi Klum"

"Ich kann mir keine Vorwürfe machen, entweder sie mag einen oder nicht", sagt sie im Nachhinein. Da sie laut Vertrag nichts Schlechtes über Heidi Klum sagen darf, sagt sie nur "kein Kommentar zu Heidi Klum" – und das sagt mehr als tausend Worte. Zudem war Shirin erstaunt, wie das Material zusammengeschnitten wird. "Die schneiden oft was zusammen, da wundert man sich schon. Ich find‘s ne Frechheit, die wollten mich bewusst schlecht darstellen", sagt sie gegenüber dem Wochenblatt.

Reife Persönlichkeit passte nicht ins Konzept

Sie vermutet, dass sie durch ihre reife Persönlichkeit nicht ins Konzept passte. "Ich hab schon gemerkt, dass das mit Heidi und mir nicht funktioniert", so Shirin Kelly. Trotzdem bereut sie die Zeit bei "Germany‘s next Topmodel" nicht. Sie hat in den anderen Mädchen Freundinnen gefunden, mit denen sie sich heute noch täglich schreibt. Auch Thomas Hayo habe sie sehr geschätzt, der sei auch abseits der Kamera "total nett". Dass sie bereits in der dritten Folge ausgeschieden ist, findet sie zwar unberechtigt, doch spätestens beim Umstyling wäre sie sowieso freiwillig gegangen: "Alles was recht ist, aber das grenzt an Körperverletzung."

Modeln nur noch als Hobby

Zurück in der Heimat möchte sie sich jetzt auf ihre Ausbildung als Heilpraktikerin konzentrieren, das sei etwas "auf Dauer und nichts so Austauschbares wie das Modeln". Das Modeln möchte sie in Zukunft nur noch als Hobby betreiben und man kann ihr das nach den Erfahrungen bei "Germany‘s next Topmodel" nicht verübeln.


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