08.11.2019, 18:00 Uhr

Sanierung abgeschlossen Staatsstraße zwischen Kelheim und Essing wieder für den Verkehr freigegeben – Restarbeiten bis Ende November

(Foto: Staatliches Bauamt Landshut )(Foto: Staatliches Bauamt Landshut )

Zum Wochenende gibt es eine gute Nachricht für alle Verkehrsteilnehmer: Die Sanierung der Staatsstraße 2230 zwischen Kelheim und Essing ist abgeschlossen, der sechs Kilometer lange Abschnitt seit Freitagnachmittag, 8. November, wieder für den Verkehr freigegeben. Das Staatliche Bauamt Landshut hatte die Strecke seit Anfang August in zwei Bauphasen für rund zwei Millionen Euro erneuert.

KELHEIM Gut 6.500 Fahrzeuge, davon 315 Lastwagen, nutzen die Staatsstraße zwischen Kelheim und Essing pro Tag, im Stadtgebiet Kelheim sind es sogar gut 7.300 (360 LKW) – ein überdurchschnittliches Verkehrsaufkommen, das man dem Abschnitt auch angemerkt hatte. „Mit der Sanierung haben wir die wichtigste Straßenverbindung zwischen Kelheim und Riedenburg fit für die Zukunft gemacht“, erklärte Bauoberrat Tobias Linder, zuständiger Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Landshut, am Freitagvormittag bei einem Pressetermin vor Ort.

In der ersten Phase war ab August 2019 die Fahrbahn zwischen dem sogennanten Krankenhauskreisverkehr in Kelheim und dem Ortsausgang Gronsdorf sowie von Oberau bis Essing saniert worden. Dabei wurde ein lärmmindernder Asphalt eingebaut. „Weniger Lärm bedeutet für die Anwohner mehr Lebensqualität“, betonte Lindner. Gleichzeitig wurden aufgrund von Bauwerksschäden auch die Brücke im Zuge der Staatsstraße 2230 über einen Geh- und Radweg bei Altessing sowie eben jener Geh- und Radweg erneuert. Zudem erfolgte zusätzlich für die Stadt Kelheim die Erneuerung des Fahrbahnbelags der Westtangentenbrücke über den Main-Donau-Kanal. Im Anschluss daran erneuerte das Staatliche Bauamt in der zweiten Bauphase seit Ende September den Abschnitt zwischen Oberau bis auf Höhe Gronsdorf. Zusätzlich wurde der Radweg nördlich der Staatstraße zwischen Essing und Kelheim saniert. Aufgrund zusätzlicher, zunächst nicht vorgesehener Arbeiten (unter anderem im Gehwegbereich) hatte sich die Maßnahme um rund zwei Wochen verlängert.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken“, sagte Lindner und ging dabei insbesondere auf Verkehrsteilnehmer, Anwohner und anliegende Geschäfte ein: „Ob auf der Umleitungsstrecke oder hier vor Ort – unsere Maßnahme hat in den vergangenen Monaten von jedem einzelnen Geduld und Verständnis gefordert.“

Ganz abgeschlossen ist die Sanierung noch nicht: Bis Ende November finden noch kleinere Restarbeiten abseits der Fahrbahn im Bereich des Parkplatzes Gronsdorf und des Geh- und Radwegs statt. Der Verkehr wird dadurch allerdings nicht mehr behindert.


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