16.01.2019, 16:31 Uhr

Endlich kein Stau mehr Rätsel um die Ampelausfälle am „Giggenbachstachus“ ist gelöst

Pünktlich zur „Rush Hour“ streikte die Ampel. Doch das soll jetzt vorbei sein. (Foto: Mike Schmitzer)Pünktlich zur „Rush Hour“ streikte die Ampel. Doch das soll jetzt vorbei sein. (Foto: Mike Schmitzer)

Das Verkehrschaos an der viel befahrenen Kreuzung dürfte der Vergangenheit angehören.

MÜHLDORF Die Kreuzung an der Mühldorfer Innbrücke, auch bekannt als „Giggenbachstachus“ ist die am stärksten befahrene Kreuzung in der Innstadt. Umso ärgerlicher ist es für die Verkehrsteilnehmer, wenn die Ampelanlage nicht funktioniert. Ab November 2018 sorgte ein mysteriöser technischer Fehler regelmäßig für einen Totalausfall und das ausgerechnet zur Hauptverkehrszeit am späten Nachmittag. Die Folge waren lange Staus. Teilweise musste die Polizei einspringen und den Verkehr regeln.

Wochenlang kam es zu langen Staus

Wie das zuständige Staatliche Bauamt Rosenheim dem Wochenblatt auf Anfrage bestätigte, wurde das Problem kurz vor Weihnachten gelöst.

Die Techniker von Siemens, die die Ampelanlage im Auftrag des Bauamts betreuen, hätten nach intensiver Fehlersuche den Defekt feststellen und beheben können.

Die Beleuchtung des Zebrastreifens war schuld

„An der Kreuzung befindet sich ein Zebrastreifen, der beleuchtet ist, damit die Fußgänger von den Autofahrern gut zu sehen sind. Die Beleuchtung wird über einen Dämmerungsschalter aktiviert“, erklärt ein Sprecher des Staatlichen Bauamts. „Dieser Dämmerungsschalter hat die gesamte Ampelanlage lahmgelegt.“

Zunächst hätten die Techniker unter anderem einen Zusammenhang mit der Weihnachtsbeleuchtung vermutet.

Die Ampel war im Frühjahr auch schon ausgefallen

Die Ampelanlage machte nicht zum ersten Mal Probleme: Bereits März 2018 kam es während der Hauptverkehrszeiten zu Ausfällen. Diese habe man damals durch den Einbau eines Netzfilters gegen Spannungsschwankungen lösen können, so der Behördensprecher. Nun hoffen die Verantwortlichen des Staatlichen Bauamts, dass die Ampel am Giggenbachstachus keine „Zicken“ mehr macht.


0 Kommentare