17.01.2020, 10:38 Uhr

Vorstoß Landrat will Kreisumlage um 1 Pozent senken

(Foto: bartusp/123RF)(Foto: bartusp/123RF)

Fahmüller: „Wichtigen Handlungsspielraum für alle Gemeinden schaffen“

ROTTAL-INN Gute Nachrichten für die Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn: Landrat Michael Fahmüller schlägt vor, die Kreisumlage im Jahr 2020 um einen Prozentpunkt auf dann 45,5 Prozent zu senken. Damit würde die Kreisumlage innerhalb von 5 Jahren um insgesamt 5,5 Prozentpunkte sinken: Im Jahr 2015 stand sie noch bei 51 Prozent. Unter Berücksichtigung der Umlagekraft und Umlagekraftsteigerung verbleiben den Gemeinden damit etwa 2,5 Millionen Euro mehr aus der Umlagekraft. Beim Landkreis verringern sich die verbleibenden Einnahmen aus der Kreisumlage um etwa 770.000 Euro. Die Fraktionssprecher der im Kreistag vertretenen Parteien haben bereits ihre grundsätzliche Zustimmung signalisiert.

Landrat Fahmüller betont, dass der Spielraum für diese wichtige Entlastung der Gemeinden trotz der anstehenden Bauvorhaben vorhanden sei. Fahmüller: „Ein Landkreis ist immer so stark wie seine Gemeinden, und deswegen ist es mir ein besonderes Anliegen, all unseren Städten und Gemeinden diese finanziellen Handlungsspielräume zu ermöglichen.“ Der Landrat geht mit seinem Vorhaben nun in die anstehenden Haushaltsberatungen im Kreisausschuss am 10. Februar, der einen Empfehlungsbeschluss fassen wird. Die endgültige Entscheidung fällt dann im Kreistag, dessen Sitzung für den 17. Februar angesetzt ist.


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