15.01.2019, 15:09 Uhr

Vermisstenfall klärt sich tragisch Seit 2008 vermisst – Gesuchter E. lebt nicht mehr

(Foto: Marcel Mayer)(Foto: Marcel Mayer)

Hinweise auf eine Straftat liegen laut Kripo nicht vor

MEHRING/BURGHAUSEN. Am 23. Dezember 2018 fand ein Zeuge in einem Waldstück bei Mehring Teile eines menschlichen Skeletts. Wie die rechtsmedizinischen Untersuchungen und die Ermittlungen der Kripo Mühldorf jetzt ergaben, stammen die sterblichen Überreste von dem seit Ende Oktober 2008 vermissten E. Hinweise auf eine Straftat ergaben sich für die Kripo nicht.

Der damals 51 Jahre alte E. verschwand nach einem Arztbesuch in Burghausen am 30. Oktober 2008 spurlos. Sämtliche Suchmaßnahmen nach ihm blieben in der Zeit danach ohne Erfolg.

Vor wenigen Wochen fand ein Zeuge in einem Waldstück bei Mehring sterbliche Überreste eines Menschen. Die Ermittler der Kriminalpolizeistation Mühldorf, seit mehr als 10 Jahren zuständig für den Vermisstenfall, übergaben die Skelettteile an das Rechtsmedizinische Institut in München. Als Ergebnis wurde am Montag, 14. Januar, von den Medizinern mitgeteilt, dass die Überreste zweifelsfrei von dem vermissten E. stammen.

Schon 2008 nach dem Verschwinden des Mannes hatte die Polizei Hinweise auf einen möglichen Suizid. Die Auffindesituation der sterblichen Überreste, nur knapp 5 Kilometer vom letzten Wohnort von E. entfernt, und anderer persönlicher Gegenstände erhärtet diese Annahme. Alles spricht dafür, dass der Vermisste damals seinem Leben selbst ein Ende setzte. Hinweise auf eine Straftat ergaben sich nicht.


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