11.02.2019, 22:42 Uhr

Polizisten-Email sorgt für Aufregung Der „Punisher“ von der Landshuter Polizeiinspektion


„Er ist ein Verbrecherjäger, der Selbstjustiz ausübt und auch vor gewalttätigen Praktiken wie Töten, Entführung, Erpressung, Nötigung und Folter nicht zurückschreckt.“ So beschreibt ein Online-Lexikon die Comic-Figur „Punisher“ („Bestrafer“) aus dem Marvel-Universum. Sein Logo ist ein weißer Totenschädel auf schwarzem Grund. Keine Frage: So jemandem möchte man in Landshut nicht begegnen, wenn man gerade bei Rot über die Ampel gefahren ist.

LANDSHUT Weil ein Dienstgruppenleiter der Landshuter Polizei offenbar ein besonderes Faible für die fiktive Figur hat, gibt es jetzt Ärger in der Landshuter Inspektion.

Ein demoliertes Auto und ein geklautes Radl, viel ist nicht passiert am Wochenende in Landshut laut Polizeibericht. Dem „Punisher“, dem selbst ernannten Hüter der Gerechtigkeit und unerbittlichen Jäger der Gesetzlosen, dürfte also eher langweilig gewesen sein.

Vielleicht ist besagtem Dienstgruppenleiter, einem Polizeihauptkommissar, ja deshalb aus Unachtsamkeit der Fauxpas unterlaufen, der jetzt innerhalb der Polizei für Gesprächsstoff sorgt. Unter den wenigen Polizeimeldungen des Tages fand sich am Sonntagmorgen eine doch recht seltsam anmutende Signatur für einen kreuzbraven bayerischen Polizeibeamten: Das Totenkopfsymbol des brutalen Rächers, darüber der Spruch: „Wenn Dich keiner hasst, machst Du was falsch!“

Das blieb natürlich nicht lange unentdeckt.

Was das für Folgen hat, hier weiterlesen.


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