01.08.2020, 16:32 Uhr

Bewaffneter Mann in Aschau am Inn Polizeibeamte geben zwei Warnschüsse ab

 Foto: 123rf.com Foto: 123rf.com

Ein 28 Jahre alter Mann sorgte am frühen Samstagmorgen, 1. August 2020, für einen Großeinsatz in Aschau am Inn.

Aschau am Inn. Da er eine Waffe mit sich führte und auf die Ansprache der Polizeibeamten nicht reagiert, wurden letztlich durch einen Beamten zwei Warnschüsse abgegeben. Daraufhin konnte der Mann festgenommen werden, verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Am Samstagmorgen, 1. August 2020, gegen 5.35 Uhr, ging am Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd die Mitteilung eines Passanten ein, dass ihm soeben im Ortsgebiet von Aschau am Inn ein Mann mit einer Schusswaffe in der Hand entgegen gekommen sei. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Waldkraiburg sowie umliegender Dienststellen machte sich sofort auf die Suche nach dem Mann. Nahezu zeitgleich meldeten sich Mitarbeiter einer Bäckerei in der Hauptstraße bei der Polizei und gaben an, dass ein Mann vor dem Laden sitze und eine Pistole mit sich führe.

Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es, sich auf Sichtkontakt dem Mann zu nähern. Die Beamten erkannten, dass der Mann tatsächlich eine Schusswaffe mit sich führte. Da er auf Ansprache völlig unkooperativ reagierte und den Anweisungen der Polizeibeamten keinerlei Folge leistete, wurden letztlich zwei Warnschüsse abgegeben. Daraufhin konnte der Mann überwältigt und festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.

Bei der näheren Begutachtung der Waffe stellte sich heraus, dass es sich um eine täuschend echt aussehende Schreckschusswaffe handelte. Der Mann, ein 28-jähriger Einheimischer, wurde nach seiner Festnahme zur Polizeiinspektion verbracht. Während der Fahrt leistete er massiven Widerstand, wobei jedoch niemand zu Schaden kam.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein übernahm umgehend die Ermittlungen, die in weiterer Folge von der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn geführt werden. Der 28-Jährige dürfte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben und wurde in eine entsprechende Fachklinik eingewiesen.