11.01.2019, 11:17 Uhr

Innerhalb von 20 Stunden Sieben gesuchte Straftäter gingen der Bundespolizei ins Netz

Gleich sieben gesuchte Straftäter gingen den Beamten der Bundespolizei innerhalb von 20 Stunden ins Netz. (Foto: Bundespolizei)Gleich sieben gesuchte Straftäter gingen den Beamten der Bundespolizei innerhalb von 20 Stunden ins Netz. (Foto: Bundespolizei)

Gleich sieben gesuchte Straftäter gingen den Beamten der Bundespolizei am Donnerstag (10. Januar) ins Netz. Bei der Einreisekontrolle in der Kontrollstelle Rottal-Ost wurden die mit Haftbefehlen gesuchten Personen innerhalb von 20 Stunden festgenommen.

RUHSTORF Ein 27-jähriger Rumäne wurde mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Frankenthal gesucht, da er im Januar 2014 in eine Wohnung einbrach und dort Wertgegenstände in Höhe von ca. 58.000 Euro entwendete. Der Mann wurde nach der Sachbearbeitung durch die Beamten der Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt Passau eingeliefert.

Ein weiterer 37-jähriger Rumäne war aufgrund eines Diebstahls mit Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft München ausgeschrieben. Ein Bekannter des Mannes konnte durch Zahlung des fälligen Geldbetrages von 2253 Euro die Haft abwenden. Der rumänische Staatsangehörige wurde auf freiem Fuß belassen. Ähnlich verhielt es sich bei einem 46-jährigen Rumänen. Er wurde wegen einer Straftat mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart gesucht. Der Bruder des Straftäters konnte die Geldstrafe von über 1000 Euro begleichen und somit entging er der Gefängnisstrafe von 40 Tagen.

Auch ein 47-jähriger Rumäne konnte die Haftstrafe von zehn Tagen abwenden, indem er die Geldstrafe für einen verübten Diebstahl in Höhe von 228-Euro vor Ort bezahlen konnte.

Ein 21-jähriger Rumäne wurde für zehn Tage in die Justizvollzugsanstalt Passau eingeliefert, da er von der Staatsanwaltschaft Regensburg aufgrund eines begangen Diebstahls mit Haftbefehl gesucht wurde und die ersatzweise Geldstrafe in Höhe von 320 Euro nicht bezahlen konnte.

Einem 24-jährigen Bulgaren ereilte das gleiche Schicksal, weil gegen ihn ein Haftbefehl über 90 Tage durch das Amtsgericht Ulm erlassen wurde. Die Person verübte eine Straftat in Form einer Urkundenfälschung. Er konnte die Geldstrafe in Höhe von 2773 Euro nicht bezahlen und muss deshalb für 90 Tage ins Gefängnis.

Aufgrund eines Vollstreckungshaftbefehls über 30 Tage der Staatsanwaltschaft Bochum wurde ein 50-jähriger Bulgare in die Justizvollzugsanstalt Passau eingeliefert, da er den Geldbetrag von 851 Euro nicht entrichten konnte.


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