07.12.2017, 11:08 Uhr

CEO-Fraud Verein sollte um 37.000 Euro betrogen werden

Eine seltsame E-Mail erhielt ein Kassier eines Vereins. Darin wurde er angeblich vom Vorstand angewiesen, 37.000 Euro zu überweisen. (Foto: 123rf.com)Eine seltsame E-Mail erhielt ein Kassier eines Vereins. Darin wurde er angeblich vom Vorstand angewiesen, 37.000 Euro zu überweisen. (Foto: 123rf.com)

Aufmerksamer Kassier des Vereins kam dem betrügerischen Vorhaben auf die Schliche. Polizei warnt vor Betrugsmasche.

KIRCHDORF AM INN Die sogenannte „CEO-Fraud“ Welle betraf bislang Firmen und Behörden und schwappt nun auch auf Vereine über. Der Kassier eines Kirchdorfer Vereins erstattete am 5. Dezember Anzeige wegen eines Betrugsversuches mittels einer gefälschten E-Mail-Adresse. Der Täter gab sich in einer Email als Vorstand des Vereines aus und wies den Kassier an, 37.000 Euro für „Neuanschaffung und Beratung“ zu überweisen. Dem aufmerksamen Kassenverwalter fiel die IBAN des Kontos in Großbritannien auf, vergewisserte sich persönlich beim Vorstand und kam so dem betrügerischen Vorhaben auf die Schliche.

Überweisungsberechtigte von Vereinen und Betrieben sollen sich vor Ausführung einer Überweisung die Länderkennung auf der IBAN des Empfängerkontos anschauen und bei Auffälligkeiten persönlich beim Veranlasser der Überweisung nachfragen. Bei größeren Betrieben kann es sinnvoll sein, bereits im Vorfeld klare Absprachen zu treffen, wer in welcher Form Überweisungen veranlassen kann und wer sie dann ausführt.


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