22.07.2018, 12:08 Uhr

Völlig uneinsichtig 79-Jähriger hielt Polizei und Rettungsdienst auf Trab

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf)

Ein 79-jähriger Rentner aus Weiden hielt ab Freitag, 20. Juli, gegen 21 Uhr, die Polizei, den Rettungsdienst und das Klinikum Weiden in Atem.

WEIDEN Zunächst stürzte er alleinbeteiligt, aber offensichtlich erheblich betrunken mit seinem Rad in der Weigelstraße. Da er sich hierbei verletzte, wurde er erstmals in das Klinikum Weiden gebracht. Nachdem wegen seiner Alkoholisierung eine Blutentnahme durchgeführt wurde, entfernte sich der Rentner nach Abzug der Polizeibeamten noch vor jeglicher ärztlicher Behandlung aus dem Klinikum.

Dass dies eine weniger gute Idee war, zeigte sich kurze Zeit später: Der Weidener stürzte erneut und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Erneut mussten die Polizei und der Rettungsdienst ausrücken, um den Mann wieder ins Klinikum Weiden zu verbringen. Ein weiteres Mal entzog sich der widerborstige Patient der ärztlichen Behandlung, entließ sich selbst und verschwand aus der Notaufnahme.

Nach einer längeren Suche wurde der Mann am Bahnhof aufgegriffen. Da jedoch nach allgemeiner Einschätzung inzwischen weder eine medizinische Versorgung, noch eine Ausnüchterung mehr zwingend erforderlich waren, wurde sein Heimtransport mit einem Taxi organisiert.

Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Einen Test am Alkomaten konnte oder wollte der Rentner nicht durchführen, weshalb kein vorläufiger Wert vorliegt. Sein Rad wurde verkehrs- und diebstahlssicher abgestellt und der Schlüssel bei der Polizei hinterlegt.


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