08.11.2020, 21:31 Uhr

Starkes 6-Punkte-Wochenende Perfekter Saisonstart für Leif Carlsson und den EV Landshut


Was für ein eindrucksvoller Start in die neue DEL2-Saison: Der EV Landshut holte sich am Freitag in Crimmitschau (7:6) und am Sonntag gegen Frankfurt (4:2) jeweils drei Zähler und weist zusammen mit Ravensburg das Punkte-Maximum auf.

Landshut. So hatte man sich das Auftakt-Wochenende im Lager des EV Landshut gewünscht. Zwei Spiele, sechs Punkte, beste Stimmung im Lager der Niederbayern um Neu-Kapitän Stephan Kronthaler. Die Rot-Weißen rangieren auf Platz zwei – nur die Ravensburg Towerstars liegen noch davor, mit einem besseren Torverhältnis.

Doch die Leistungen der Truppe um Headcoach Leif Carlsson haben die Fans, die freilich corona-bedingt nicht in die Eishallen durften, in Verzückung gebracht. Schließlich beendeten die Landshuter die im März abgebrochene, vergangene Spielzeit auf dem letzten Platz der Hauptrunde.

Eine völlig verrückte Partie boten die Niederbayern und ihre Kontrahenten aus Crimmitschau am Freitag. Das muntere Scheibenschießen schien beim Stand von 6:4 für die Westsachsen kurz vor der Schlusssirene entschieden. Doch Zach O‘Brien, Sebastian Busch und Felix Schütz schafften in exakt 60 Sekunden die sensationelle Wende und den 7:6-Auswärtssieg.

Im Heimspiel gegen die hoch gehandelten Löwen Frankfurt sah es am Sonntag auch lange Zeit nicht nach einem Heimerfolg der Carlsson-Truppe aus. Martin Buchwieser (11.) hatte die Hessen in Führung gebracht, und Christian Kretschmann legte im Mittelabschnitt (25.) nach. In den ersten 40 Minuten spulten die Gäste gekonnt, ruhig und abgezockt ihr Pensum herunter und es schien, als sei der Gästesieg nicht in Gefahr.

Doch unnötige Löwen-Strafzeiten spielten den Rot-Weißen im Schlussdrittel in die Karten. Felix Schütz (44.) besorgte den Anschlusstreffer, als Sebastian Collberg gerade wieder von der Strafbank aufs Eis kam. Und als Manuel Strodel bzw. etwas später Christian Obu jeweils zwei Minuten absitzen mussten, bestrafte dies Zach O‘Brien mit einem Doppelpack (46./49.) und der Landshuter 3:2-Führung. Danach wackelte der EVL zwar ein paar Mal, doch Max Forster traf 68 Sekunden vor dem Ende ins leere Frankfurter Tor und erlöste sein Team.

Am kommenden Wochenende muss der EVL zunächst nach Kaufbeuren (Freitag, 19.30 Uhr), ehe die Lausitzer Füchse am Sonntag um 17 Uhr im Landshuter Eisstadion aufkreuzen.


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