23.08.2019, 09:23 Uhr

Eishockeyprofis liefern sich Challenge Straubing Tigers im Fahrduell mit den Fans


Die Straubing Tigers und 12 Fans haben sich ein kleines Fahrsicherheits-Duell geliefert. Im Präzisions-Parcours mussten beide Mannschaften zeigen, wer besser ist – Fans oder Tigers?

STRAUBING/ROSENHOF Für die Straubing Tigers wird es zur alljährlichen Tradition, vor Saisonbeginn der Deutschen Eishockey Liga (DEL) – ein ADAC Fahrsicherheitstraining. Bereits im September letzten Jahres trainierten die Tigers auf den Gleitflächen, der Hydraulikplatte und übten mit plötzlich auftauchenden Druckluft-Hindernissen. Nun gab es im ADAC Fahrsicherheitszentrum Regensburg/ Rosenhof die Neuauflage. Mit einer Premiere: Die Eishockeyprofis trainierten gemeinsam mit ihren Fans – inklusive einer abschließenden Challenge. So hieß es nach der Trainingseinheit beim Slalom vorwärts im Präzisions-Parcours: Tigers gegen Fans. Pro Fahrer nur eine Chance. Schnell entbrannte da ein spannender Wettbewerb und es wurde lautstark angefeuert. Am Ende des Tages stand schließlich der Sieger fest: 8 zu 3 für die Tigers. „Es war ein super Nachmittag und eine schöne Gelegenheit, sich so auch mit unseren Fans austauschen zu können“, sagt Sebastian Vogl, Torhüter der Straubing Tigers.

Profis und Fans hatten jede Menge Spaß beim Fahrsicherheits-Duell

Der Aufruf „Trainieren mit den Tigers“ erfolgte via Facebook. Aus allen Kommentaren wurden schließlich 12 glückliche Gewinner ausgewählt. Bevor es für die Tigers und ihre Fans in den Wettbewerb ging, stand zunächst das ‚Trainingslager‘ mit den eigenen Fahrzeugen auf dem Programm. Zum Warm-Up trainierten die Eishockeyprofis unter Anleitung der ADAC Trainer Jürgen Kramer und Thomas Keil hilfreiche fahrtechnische Übungen: Slalom, Gefahrenbremsung, Hindernisse und die Dynamikplatte. „Die Trainingseinheiten sollten in erster Linie im Alltag weiterhelfen, Spaß machen und natürlich auch auf die Challenge vorbereiten“, erklärt Keil. Dass mit den eigenen Autos trainiert wurde, hatte natürlich seinen Grund: „Die Teilnehmer sollen das eigene Fahrzeug kennenlernen und dieses beherrschen können“, so Jürgen Kramer. Die Straubing Tigers waren somit mir ihren Dienstfahrzeugen auf der Piste. Zur Verfügung gestellt werden diese von der Breu GmbH, der Hirschvogel GmbH & Co. KG, dem Autohaus Freitag, dem Autohaus Schindlbeck GmbH sowie dem Autohaus Sieber GmbH.

Bei der Challenge im Präzisions-Parcours durften sich die Tigers und ihre Fans dann keine Fehler erlauben. Nur das Berühren einer Pylone brachte beispielsweise zehn Strafsekunden. Auch die Zielbremsung am Ende der Strecke musste innerhalb einer genau vorgegebenen Fläche erfolgen. Natürlich lief nebenher die Stoppuhr. „Klingt einfach, ist aber gar nicht so leicht, wenn die Uhr tickt und die eng gestellten Pylonen nicht purzeln dürfen – da musste man sich schon gut konzentrieren“, sagt Nationalspieler Stefan Loibl. Doch bei allem Ehrgeiz und Siegeswillen hatten beide Teams auch jede Menge Spaß. Geschäftsführerin Gabriele Sennebogen resümierte nach der Siegerehrung: „Es war ein sehr lehrreicher und spaßiger Nachmittag und ich denke, jeder – sowohl Fans als auch unsere Eishockeyprofis – hat etwas für den Verkehrsalltag gelernt.“


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