23.03.2020, 15:49 Uhr

PETA und Tierheim Passau retten Hund Welpe über Wochen auf Balkon gesperrt!

 Foto: PETA Foto: PETA

Traurig: Der kleine Schäfer „Maxi“ war ein Geschenk

Passau. Im Landkreis Passau war der Schäferhundwelpe „Maxi“ mehrere Wochen lang auf dem Balkon eines Hochhauses ausgesperrt. Nachdem die Nachbarn die Tierquälerei Anfang März meldeten, ist die Tierschutzorganisation PETA dem Fall gemeinsam mit dem Tierheim Passau nachgegangen.

Der Welpe zeigte bereits erhebliche Verhaltensstörungen; er drehte sich auf dem mit Fäkalien verschmutzten Balkon immer wieder im Kreis. Infolge des Bewegungsmangels war die Hüftmuskulatur des wenige Monate alten Hundes so geschwächt, dass er sich kaum auf den Hinterbeinen halten konnte und beim Laufen schwankte. Zudem war das Tier ohne ausreichenden Impfschutz illegal aus Rumänien importiert worden.

Die Halter räumten ein, dass der Welpe ein Geschenk war, und willigten ein, ihn an das Tierheim abzugeben. PETA appelliert angesichts dieses Falls erneut an alle Menschen, keine Tiere zu verschenken oder beim Züchter zu kaufen, sondern Vierbeiner nur nach reiflicher Überlegung und ausschließlich aus dem Tierheim zu adoptieren.

„Maxis Fell stank fürchterlich nach Kot und Urin, das muss für die feine Hundenase die Hölle gewesen sein. Wir sind froh, dass er nun die Chance hat, ein liebevolles Zuhause zu finden“, so Jana Hoger, PETAs Fachreferentin für tierische Mitbewohner. „Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, sich vor der Aufnahme eines tierischen Mitbewohners ausreichend Gedanken zu machen. Ein Tier aufzunehmen bedeutet in der Regel, für viele Jahre Verantwortung zu übernehmen.“


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